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Wanderung zum FriFraLoch

 

Fri-Fra-Loch am Hinterberg

Wabenverwitterung ( im Höhleninnern )  

Vom Frifraloch am Hinterberg, einem beliebten Wanderziel, bietet sich ein schöner Ausblick über das Glantal zur Hirsauer Kirche. In der Höhle, Teil einer ehemaligen Weinbergschutzhütte, lässt sich im Sandstein des Unteren Rotliegenden die Wabenverwitterung erkennen.

Der Weg zum Frifra-Loch führt vom neuen Brunnen am Schaffnerhaus (Bild links) durch die Hüttenstraße zum Hinterberg . In den ehemaligen Weinbergen gelangt man nach etwa 15 Minuten über einen markierten Pfad zum Aussichtspunkt ( Bild rechts zeigt den Ausblick )

 
Brunnen mit Schaffnerhaus   Ausblick vom FriFra-Loch  

Eine alte Sage berichtet:
An den kesselförmigen Hinterberg, zwischen Offenbach und Niedereisenbach, knüpft sich die Sage vom "Freifraloch", das heißt "Freifrauen-Höhle". Hier soll früher die Freifrau, eine Einsiedlerin gewohnt haben, die von ihrer Höhle aus ihre nächtlichen Spaziergänge unternahm. Es wird erzählt: Wer in der Nacht vor dem heiligen Advent (oder auch in der Mainacht) allein, still und furchtlos auf den Hinterberg steigt, der sieht die ganze ehemalige Herrlichkeit des Glantales und das alte Offenbach. Er sieht das in einem herrlichen Licht strahlende Kloster St. Benedicti, die unzerstörte, herrliche Klosterkirche mit ihren mächtigen Türmen, die Stadtkirche mit drei Türmen und die alten Stadtmauern. Er sieht die alten, hochgiebeligen Häuser mit ihren Staffeln, die alte zweischiffige Hirsauer Kirche und hört die alten Glocken zusammen läuten, und durch das Glockengeläute hindurch vernimmt er den Chorgesang der Mönche. Über all dieser Herrlichkeit leuchten unzählige Sterne. Aber wer dies alles zur Mitternacht des heiligen Advent hört, der kann es nie mehr vergessen, er verlernt das fröhliche Lachen, er stirbt zuletzt an einem sehnsüchtigen Heimweh, gleich, als ob er den Himmel geschaut hätte.
( Quelle:  H. Hahn : Das Frifraloch in Offenbach-Hundheim, Westricher Kalender 1997, S. 212 )

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Stand: 26. Februar 2006