Natur
Naturschutzgebiet Mittagsfels
Am Mittagsfels bei Niederalben ( Kreis Kusel ) begünstigt ein trocken-warmes Klima die Entwicklung einer interessanten Steppenheidelandschaft. Die vielfältigen Floren- und Faunenelemente können hier nur auszugsweise vorgestellt werden. Auch in der Bildergalerie werden einige Besonderheiten gezeigt : Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) , Braunrote Stendelwurz ( Epipactis atrorubens) , Gelber Fingerhut (Digitalis lutea ). , Diptam ( Dictamnus albus )
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Hügelklee ( Trifolium alpestre ) mit einer Langhornbiene, die mit ihren langezogenen Mundwerkzeugen auch Nektar aus diesen tiefen Blüten saugen kann. |
Langhornbiene ( Eucera longicornis ) Diese wärme- liebende Art aus dem südlichen Europa fällt besonders durch ihre langen Fühler auf. Sie saugt hier Salze für ihren Stoffwechsel von der Haut des Fotografen. Die Pollen- ausbeute ist als roter Fleck an den Hinterbeinen zu er- kennen. Sie ist in Baden-Württemberg geschützt . |
Karthäuser-Nelke ( Dianthus carthusianorum ). Deutlich sind die gezähnten Blütenblätter zu erkennen. Die röhren- förmige Blüte wird von Schmetterlingen bestäubt. Zur Namensgebung nimmt man an, dass sie früher in den Klostergärten der Karthäuser-Mönche angepflanzt wurde. Dafür sprechen auch die in ihr enthaltenen Sapione. |
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| Feld-Thymian ( Thymus serpyllum ). Diese recht häufige Pflanze gilt wegen ihrer ätherischen Öle, die man riechen kann, und der in ihr enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe als alte Heilpflanze. | Blauer Natternkopf ( Echium vulgare ) Dieses Borretsch -gewächs ist auch eine alte Heilpflanze ( Gerbstoffe und ein giftiges Alkaloid). Namensgebend sind die Blüten- form und die herausragenden Staubgefäße, die an eine Schlangenzunge erinnern sollen. | Weiße Schwalbenwurz ( Cynanchum vincetoxicum ) Der Artname bezieht sich auf den in ihr enthaltenen Giftstoff Vincetoxin. Nektarsuchende Insekten werden von einem Klemmmechanismus festgehalten ,aus dem sie sich oft nur befreien können, wenn sie den Pollenklumpen mitziehen. |
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Zierliche Fetthenne ( Sedum rupestre) |
Weiße Fetthenne ( Sedum album ) . Dieser Mauerpfeffer ist die Futterpflanze vom Apollofalter. | Den seltenen Bergziest ( Stachys recta ) trifft man im benachbarten Traubeneichenwald an. Man erzählt sich , dass römische Gladiatoren bei ihren Schaukämpfen Teile als Amulett gegen Verletzungen getragen haben sollen. |
Quellen : D. Aichele :Was blüht denn da ? Franck´sche Verlagshandlung , Stuttgart 1973 ; Schmeil-Fitschen: Flora..., Quelle und Meyer , Heidelberg 1968
Stand: 26. Oktober 2004